6. Klassen der CvL zu Besuch auf dem Bauernhof

Landwirtschaft hautnah erleben: 6. Klassen der Carl‑von‑Linde‑Schule zu Besuch auf dem Bauernhof


Woher kommt eigentlich unsere Nahrung? Und was macht ein moderner landwirtschaftlicher Betrieb? Um diese Fragen zu beantworten, begaben sich die 6. Klassen der Carl‑von‑Linde‑Schule im Rahmen des Geographieunterrichts auf eine spannende Exkursion. Passend zum Unterrichtsthema „Landwirtschaft und Nahrungsmittel“ nahmen die Schülerinnen und Schüler am Projekt „Landfrauen machen Schule“ teil.

Das Projekt, durchgeführt vom Bildungswerk des Bayerischen Bauernverbands und unterstützt vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, verfolgt ein klares Ziel: Kindern Wissen über gesundheitsförderliche Ernährung mit heimischen Produkten zu vermitteln und eine neue Wertschätzung für Lebensmittel zu schaffen.

Ein „Biomilchviehvollerwerbsbauernhof“ zum Anfassen

Nach der Begrüßung stellte die Landwirtin Frau Grampp die Kinder gleich vor eine sprachliche Herausforderung: das Wort „Biomilchviehvollerwerbsbauernhof“. Durch geschicktes Nachfragen entschlüsselten die Schülerinnen und Schüler Schritt für Schritt die Bedeutung – der Start in einen erlebnisreichen Tag.

Familie Grampp hatte ein beeindruckendes Programm vorbereitet, das die theoretischen Inhalte des Unterrichts perfekt ergänzte.

Lernen mit allen Sinnen

Ob bei der eigenen Butterherstellung oder beim Stationenlernen zu Milch, Käse, Getreide und gesunder Ernährung – die Kinder waren mit Feuereifer dabei. Ein gemeinsames Frühstück mit frischen, regionalen Produkten bildete einen köstlichen Abschluss: Kräuterfrischkäse, Knuspermüsli, Milch, Kakao und Butterbrote schmeckten nach der eigenen Zubereitung besonders gut.

Bei der anschließenden Erkundung der Stallanlage wurde es praktisch: Die Fütterung der Kühe, das Streicheln der Kälbchen und die Begutachtung des modernen Melkroboters waren absolute Highlights. Besonders beeindruckend waren die Zahlen: Eine Milchkuh trinkt täglich rund 100 Liter Wasser, ein Kalb bis zur 8. Lebenswoche insgesamt 525 Liter Milch.

Wertschätzung für unsere Grundnahrungsmittel

Der Tag zeigte eindrucksvoll, wie wichtig die Arbeit der Landwirte für unsere Versorgung ist. Damit das Gelernte nachhaltig bleibt, erhielten die Kinder Rezepte mit regionalen Produkten, einen Saisonkalender für Obst und Gemüse sowie Kressesamen zum Selberanbauen.

Die Begeisterung war groß: „Hier mach ich mal Praktikum“, meinte Lucas, und mehrere Schülerinnen fragten begeistert: „Können wir morgen wieder zum Bauernhof gehen?“

Ein herzliches Dankeschön gilt der Familie Grampp für dieses rundum tolle, lehrreiche und kurzweilige Erlebnis, das bei allen Beteiligten einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat.

Kathrin Freitag‑Hopfenmüller (Fachschaft Geographie)



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